Der doppelte Kampf

Die Aufwertung der Arbeit in den sozialen Dienstleistungen muss nicht nur gegen Arbeitgeberinteressen durchgesetzt werden. Sie erfordert oft auch die Verschiebung (haushalts-)politischer Rahmenbedingungen und Diskurse. Dafür müssen sich die Interessen der Beschäftigten mit dem öffentlichen Interesse an guter Versorgung verbinden. Was sind bündelnde Forderungen? Wie lässt sich gemeinsam Druck aufbauen mit denjenigen, die auf soziale Infrastrukturen angewiesen sind?

Der Workshop betrachtet die neuen Kämpfe und Ansprüche von Beschäftigten und diskutiert Beispiele für die Verbindung von Arbeitskämpfen und politischen Initiativen wie z.B. Volksentscheiden. Es gibt einen Vortrag von Ingrid Artus zu Auseinandersetzungen um Arbeit in sozialen Dienstleistungen als Kämpfe um gute soziale Infrastrukturen. Anschließend wird eine Diskussion in Kleingruppen mit Input von Lucy Redler und  Kirsten Rautenstrauch aus dem Pflege- und Kitabereich zu Erfahrungen übergreifender Kampagnen- und Bündnisarbeit stattfinden.

Termin

14. September 2018
10:00 12:30 Uhr

Redner*innen

Professorin für Soziologie an der Universität Erlangen
Berliner Volksentscheid Gesunde Krankenhäuser, DIE LINKE
Betriebsrätin, Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus

Veranstaltungsort

Zelt
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Veranstalter

Über:morgen