Feministisches Labor https://www.linke-woche-der-zukunft.de/taxonomy/term/27 de Feminisierung von Politik https://www.linke-woche-der-zukunft.de/veranstaltung/feminisierung-von-politik <div class="row node node--type-event node--view-mode-rss ds-2col-stacked clearfix"> <div class="col-sm-12 group-header"> <div class="h3"> Wie machen wir uns Partei zu eigen? </div> <div class="field field--name-field-speaker field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field--label">Speaker</div> <div class="field--items"> <div class="field--item"><a href="/rednerin/laura-roth" hreflang="de"> Laura Roth</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/sahra-mirow" hreflang="de"> Sahra Mirow</a></div> </div> </div> </div> <div class="col-sm-7 group-left"> <div class="field field-name-body"> <p>Vor 100 Jahren erkämpften sich Frauen das aktive und passive Wahlrecht in Deutschland. Aber nicht nur auf den Wahllisten sind sie immer noch unterrepräsentiert.</p> <p>Auch in den Strukturen von Parteien können oder wollen sie sich oft nicht im selben Maße einbringen: Sei es, weil Anzahl und Uhrzeit von Sitzungen nicht mit familiären Verpflichtungen zusammenzubringen sind. Sei es, weil Redeverhalten und Machtspiele Frauen abschrecken oder indirekt ausschließen. In Spanien kam mit den linken Bewegungen im Munizipalismus, also der Demokratisierung kommunaler Politik, eine lebhafte Debatte um Feminisierung von Politik auf. Dahinter steht der Wunsch, nicht nur (aber auch) mehr Frauen in Entscheidungspositionen zu bringen. Zugleich geht es um mehr als Macht und Teilhabe: Was heißt es, als Frau in vermachteten Räumen und Strukturen Politik zu machen? Wie lassen sich Politikformen überwinden, die auf Konkurrenz und Hierarchie beruhen? Was brauchen wir, damit politische Arbeit gleichberechtigter, solidarischer und partizipativer wird? Kurzum: Wie wollen und können wir die Regeln des Spiels verändern? Frauen sind keine besseren Menschen, aber ohne sie bleibt jeder Anspruch an emanzipatorische Politik uneingelöst.</p> <p>Die Veranstaltung wird von Alex Wischnewski (Referentin für feministische Politik der Linksfraktion im Bundestag) moderiert.</p> </div> </div> <div class="col-sm-4 col-sm-push-1 group-right"> </div> <div class="group-footer"> </div> </div> Mon, 16 Jul 2018 14:14:35 +0000 Thomas 151 at https://www.linke-woche-der-zukunft.de Reproduktive Gerechtigkeit https://www.linke-woche-der-zukunft.de/veranstaltung/reproduktive-gerechtigkeit <div class="row node node--type-event node--view-mode-rss ds-2col-stacked clearfix"> <div class="col-sm-12 group-header"> <div class="h3"> Wie selbstbestimmt sind Körper, Kinderkriegen, Sexualität? </div> <div class="field field--name-field-speaker field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field--label">Speaker</div> <div class="field--items"> <div class="field--item"><a href="/rednerin/cornelia-moehring" hreflang="de"> Cornelia Möhring</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/kate-cahoon" hreflang="de"> Kate Cahoon</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/brigitte-faber" hreflang="de"> Brigitte Faber</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/katharina-goepner" hreflang="de"> Katharina Göpner</a></div> </div> </div> </div> <div class="col-sm-7 group-left"> <div class="field field-name-body"> <p>Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung von Frauen ist seit jeher umkämpft, bis heute erleben wir Angriffe von rechts. Zugleich gibt es starke feministische Mobilisierungen. In diesem aufgeladenen Spannungsfeld wird Selbstbestimmung oft auf die Frage "Abtreibung? pro/contra" verkürzt.</p> <p>Doch es geht um mehr: Die Debatte um reproduktive Gerechtigkeit (reproductive justice) – in den USA von Schwarzen Frauen vorangebracht – bringt sexuelle Selbstbestimmung, reproduktive Rechte und soziale Gerechtigkeit zusammen. Denn für viele Frauen ist das Recht, Kinder zu kriegen und aufzuziehen, ähnlich prekär wie das Recht, ungewollte Schwangerschaften zu beenden. Was heißt das? Auf Sozialleistungen angewiesenen Frauen wird das Kindergeld von HartzIV abgezogen. Bis heute gibt es Zwangssterilisierungen von Frauen mit Behinderung. Eltern von Kindern mit Behinderung sowie Alleinerziehende erfahren zu wenig gesellschaftliche Unterstützung. Vielerorts fehlt es an Hebammen und Geburtsstationen, damit Frauen selbstbestimmt gebären können. Lesbische und Single-Frauen haben nicht den gleichen Zugang zu reproduktiver Medizin wie heterosexuelle Paare. Was muss sich also ändern, damit Selbstbestimmung umfassend und für Alle garantiert ist? </p> <p>Die Veranstaltung wird von Ronda Kipka, Die Linke.SDS) moderiert.</p> </div> </div> <div class="col-sm-4 col-sm-push-1 group-right"> </div> <div class="group-footer"> </div> </div> Mon, 16 Jul 2018 13:35:46 +0000 Thomas 147 at https://www.linke-woche-der-zukunft.de "Wir nehmen uns den Raum!" https://www.linke-woche-der-zukunft.de/veranstaltung/wir-nehmen-uns-den-raum <div class="row node node--type-event node--view-mode-rss ds-2col-stacked clearfix"> <div class="col-sm-12 group-header"> <div class="h3"> Ein Empowerment- Training für Frauen* </div> <div class="field field--name-field-speaker field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field--label">Speaker</div> <div class="field--items"> <div class="field--item"><a href="/rednerin/julia-lemmle" hreflang="de"> Julia Lemmle</a></div> </div> </div> </div> <div class="col-sm-7 group-left"> <div class="field field-name-body"> <p>Die Geschichte und Ideen der Rhetorik sind eng verbunden mit dem Ausschluss von Frauen und Menschen, die nicht den oberen Schichten angehörten. Dieses Erbe ist heute noch in vielen Ausrichtungen von Rhetorik-und Kommunikationsseminaren sichtbar. Es werden meist nur männliche Redner als Vorbilder oder Beispiele eingesetzt, es wird von „den allgemeinen Grundlagen“ gesprochen. Wenn dann einmal Geschlechterstereotype Thema sind, dann als Spezial-Kurs „Rhetorik für Frauen“ während die üblichen Kurse ihre Ausrichtung nicht als „Rhetorik für Männer“ beschreiben.</p> <p>„Die Frau hat das Recht, das Schafott zu besteigen, sie muss das Recht bekommen, eine Rednertribühne zu besteigen.“ Schrieb Olympe de Gouges 1791 in ihrer „Erklärung der Frauen- und Bürgerinnenrechte“. Und bis heute bereitet es oft gerade Frauen* Schwierigkeiten, im Mittelpunkt zu stehen, angesehen und beurteilt zu werden und sich selbst darstellen oder gar „gut verkaufen“ zu müssen. Mein Ansatz besteht nicht darin, wie es leider in vielen Rhetorik-Ratgebern zu lesen ist, Frauen nun „männliche“ (damit ist meist gemeint, erfolgreiche) Kommunikationsstrategien beizubringen, sondern den Fokus auf die bereits bei JEDER REDNERIN vorhandenen Stärken zu legen, sich diese bewusst zu machen und auszubauen. Zweitens anzuerkennen, dass aufgrund der Geschichte des öffentlichen Redeverbots und sexistischer Strukturen de facto eine besondere Schwierigkeit besteht, im öffentlichen und beruflichen Raum zu sprechen. Und drittens, eine individuelle Strategie zu finden, handlungsfähig zu werden und selbst zu entscheiden, welche Redestrategien in welcher Situation verwendet werden können, um Ziele zu erreichen, Gegner_innen überzeugen zu können, und sich trotzdem selbst treu zu bleiben.</p> <p><strong>Image, Macht und Ermächtigung</strong></p> <p>In dem Training sollen die Bedürfnisse und Fragen der Teilnehmerinnen und der gemeinsame Spaß an praktischen Übungen im Mittelpunkt stehen. Das Training richtet sich sowohl an Interessierte mit viel Redeerfahrung als auch an diejenigen, die ihre Redeangst überwinden wollen.</p> <p>Der Kurs ist auf 20 Teilnehmerinnen beschränkt. Wir bitten daher um eine vorherige Anmeldung via e-Mail an <a href="mailto:kerstin.wolter@die-linke.de">kerstin.wolter@die-linke.de</a>. </p> </div> </div> <div class="col-sm-4 col-sm-push-1 group-right"> </div> <div class="group-footer"> </div> </div> Thu, 05 Jul 2018 16:27:57 +0000 Thomas 122 at https://www.linke-woche-der-zukunft.de Liebe, Ex und Zärtlichkeit https://www.linke-woche-der-zukunft.de/veranstaltung/liebe-ex-und-zaertlichkeit <div class="row node node--type-event node--view-mode-rss ds-2col-stacked clearfix"> <div class="col-sm-12 group-header"> <div class="h3"> Familie als Wahlverwandtschaft?! </div> <div class="field field--name-field-speaker field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field--label">Speaker</div> <div class="field--items"> <div class="field--item"><a href="/rednerin/andrea-maihofer" hreflang="de"> Andrea Maihofer</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/katharina-hajek" hreflang="de"> Katharina Hajek</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/gisela-notz" hreflang="de"> Gisela Notz</a></div> </div> </div> </div> <div class="col-sm-7 group-left"> <div class="field field-name-body"> <p>Familie – ist da, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Obschon es vielfältige Familienformen und Lebensentwürfe gibt, wird von konservativer bis reaktionärer Seite die vermeintlich heile Welt aus Vater-Mutter-Kind(er) beschworen. Dieses Familienbild weist Frauen und Männern klare Plätze zu, romantisiert die monogame Zweierbeziehung und hat rigide Vorstellungen von Sexualität.</p> <p>Worauf gründet die Anziehung der heteronormativen Kleinfamilie? Und das in Zeiten, in denen Emanzipation für viele vor allem Stress bedeutet, alles unter einen Hut zu kriegen. Schließlich ist Familie nicht nur ein Ort von Geborgenheit und Glück, sondern zuweilen auch einer von Erschöpfung, Überforderung – und Gewalt. Nicht wenige scheitern am überhöhten Idealbild von Familie. Das hat strukturelle Ursachen, die wir in Angriff nehmen wollen: Wie kann linke Politik Vielfalt, Zeit und Sicherheit für alle ermöglichen, die sich als Familie zusammenschließen – auch unabhängig von Blutsverwandtschaft? Was braucht es, um auf diesem Feld dem Vorstoß der Rechten etwas Attraktives entgegenzusetzen? Müssen wir dafür unsere Vorstellungen von Familie, Liebe und Verbindlichkeit gründlich umkrempeln, gar radikal neue Beziehungsmodelle entwickeln? </p> <p>Die Veranstaltung wird von Julia Dück (Promovendin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena) moderiert. </p> </div> </div> <div class="col-sm-4 col-sm-push-1 group-right"> </div> <div class="group-footer"> </div> </div> Thu, 05 Jul 2018 16:12:45 +0000 Thomas 121 at https://www.linke-woche-der-zukunft.de Die Zukunft gehört uns https://www.linke-woche-der-zukunft.de/veranstaltung/die-zukunft-gehoert-uns <div class="row node node--type-event node--view-mode-rss ds-2col-stacked clearfix"> <div class="col-sm-12 group-header"> <div class="h3"> Talk zum Abschluss des Fem.Lab </div> <div class="field field--name-field-speaker field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field--label">Speaker</div> <div class="field--items"> <div class="field--item"><a href="/rednerin/tove-soiland" hreflang="de"> Tove Soiland</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/marta-dillon" hreflang="de"> Marta Dillon</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/niluefer-koc" hreflang="de"> Nilüfer Koc</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/bettina-gutperl" hreflang="de"> Bettina Gutperl</a></div> </div> </div> </div> <div class="col-sm-7 group-left"> <div class="field field-name-body"> <p>Seit 100 Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen (1918), seit 50 Jahren steht fest, dass wir nicht nur den Kapitalismus, sondern auch das Patriarchat überwinden müssen (1968) und seit spätestens 10 Jahren ist klar, dass der neoliberale Kapitalismus in einer tiefen Krise steckt und dabei unsägliches Leid für die Vielen mit sich bringt (2008).</p> <p>Es liegt an uns, mitzuentscheiden, wohin die Reise gehen wird. Wir Frauen werden in den kommenden Auseinandersetzungen eine zentrale Rolle spielen. Weltweit gehen wir bereits auf die Straße, fordern unsere Rechte ein und zeigen den Trumps, Höckes und Erdogans dieser Welt, dass sie mit ihrer antisozialen und rassistischen Macho-Politik nicht weit kommen werden. Wir Frauen werden den Kampf um eine gerechte, eine solidarische und friedliche Zukunft gemeinsam führen. Und wir werden gewinnen – weil wir im Recht sind.</p> </div> </div> <div class="col-sm-4 col-sm-push-1 group-right"> </div> <div class="group-footer"> </div> </div> Wed, 04 Jul 2018 18:08:04 +0000 Thomas 111 at https://www.linke-woche-der-zukunft.de I’ll tell you a herstory https://www.linke-woche-der-zukunft.de/veranstaltung/ill-tell-you-herstory <div class="row node node--type-event node--view-mode-rss ds-2col-stacked clearfix"> <div class="col-sm-12 group-header"> <div class="h3"> Eine Performance von X Stunden/Arbeit  </div> <div class="field field--name-field-speaker field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field--label">Speaker</div> <div class="field--items"> <div class="field--item"><a href="/rednerin/fraeulein-bernd" hreflang="de"> Fräulein Bernd</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/bibiana-arena" hreflang="de"> Bibiana Arena</a></div> </div> </div> </div> <div class="col-sm-7 group-left"> <div class="field field-name-body"> <p>Fraulein Bernd und Bibiana Arena haben ihr erstes Kooperations-Werk speziell für das Fem.Lab auf der LINKEN WOCHE DER ZUKUNFT entworfen. Im Stück eignen sich die Performer auf eine besondere Weise Raum und Zeit an, um ein kühnes formales Zeichen auf der Bühne zu setzen. Durch Bewegung, Stimme und Musik schaffen sie eine manchmal komische und manchmal angespannte Stimmung. Indem sie mit Erwartungen, Abstraktionen und dem radikalen Verständnis des Daseins im Hier und Jetzt behandeln sie Themen wie Gemeinschaft, Individualität, Konkurrenz, Fluss, Liebe, Zusammenhalt und andere.</p> <p>----</p> <p><em>Fraulein Bernd and Bibiana Arena created their first cooperation work specially for the “feminist lab” during “the left week of the future”. In the piece we can find the performers making a very distinct use of space and time in order to place a bold formal statement on the stage. Through movement, voice and music they create sometimes comical and sometimes tense atmospheres. Playing with expectations, abstractions and the radical commitment of being here and now they evoke themes like community, individuality, concurrence, flow, love, togetherness and others.</em></p> </div> </div> <div class="col-sm-4 col-sm-push-1 group-right"> </div> <div class="group-footer"> </div> </div> Tue, 26 Jun 2018 07:51:40 +0000 Thomas 72 at https://www.linke-woche-der-zukunft.de Von #metoo zu #wedo https://www.linke-woche-der-zukunft.de/veranstaltung/von-metoo-zu-wedo <div class="row node node--type-event node--view-mode-rss ds-2col-stacked clearfix"> <div class="col-sm-12 group-header"> <div class="h3"> Wie kommen wir vom Sprechen über Ungerechtigkeiten zur Veränderung? </div> <div class="field field--name-field-speaker field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field--label">Speaker</div> <div class="field--items"> <div class="field--item"><a href="/rednerin/anne-wizorek" hreflang="de"> Anne Wizorek</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/eleonora-roldan-mendivil" hreflang="de"> Eleonora Roldán Mendívil</a></div> </div> </div> </div> <div class="col-sm-7 group-left"> <div class="field field-name-body"> <p>Die Debatte um sexualisierte Gewalt in Abhängigkeitsverhältnissen wurde zuletzt von Hollywood-Schauspielerinnen in eine breite Öffentlichkeit getragen. Sie haben aufgedeckt, dass sexuelle Belästigung bis hin zu Missbrauch in der Filmbranche gang und gäbe sind. Nun gehören Millionen-Dollar-Schauspielerinnen eindeutig zu den Privilegierten unserer Gesellschaft – aber können sie sich somit auch besser wehren?</p> <p>Was ist mit den migrantischen Landarbeiterinnen, den "Hausmädchen", also den wenig privilegierten Frauen und ihren Ausbeutungs- und Gewalterfahrungen? Auf der Golden Globe Verleihung erschienen mehrere Schauspielerinnen mit Aktivistinnen, die sich für die Rechte von Frauen einsetzten. So begleitete Ai-jen Poo, Direktorin der National Domestic Workers Alliance, die sich für die Rechte von Haushälterinnen, Pflegerinnen und Kindermädchen einsetzt, die Schauspielerin und Millionärin Meryl Streep.</p> <p>Aber was sagen solche Bündnisse aus? Wie artikulieren wir gemeinsame Interessen, wenn es unter Frauen auch Klassenunterschiede, race-Diskriminierungen und ungleich verteilte Privilegien gibt? Und wie kommen wir vom Sprechen über Ungerechtigkeiten zur Veränderung?</p> </div> </div> <div class="col-sm-4 col-sm-push-1 group-right"> </div> <div class="group-footer"> </div> </div> Mon, 25 Jun 2018 14:45:26 +0000 Thomas 61 at https://www.linke-woche-der-zukunft.de Boys don't cry? https://www.linke-woche-der-zukunft.de/veranstaltung/boys-dont-cry <div class="row node node--type-event node--view-mode-rss ds-2col-stacked clearfix"> <div class="col-sm-12 group-header"> <div class="h3"> Feminismus als Befreiungsperspektive für Jedermensch </div> <div class="field field--name-field-speaker field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field--label">Speaker</div> <div class="field--items"> <div class="field--item"><a href="/rednerin/nils-pickert" hreflang="de"> Nils Pickert</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/jochen-koenig" hreflang="de"> Jochen König</a></div> <div class="field--item"><a href="/rednerin/tarik-tesfu" hreflang="de"> Tarik Tesfu</a></div> </div> </div> </div> <div class="col-sm-7 group-left"> <div class="field field-name-body"> <p>Feminismus ist Frauengedöns, könnte Mann meinen, eine Theorie für das unterdrückte Geschlecht. Aber immer mehr Männer merken, dass sie auf die Rollenbilder und Erwartungen, die an sie gestellt werden, selbst keinen Bock (mehr) haben. Denn die kapitalistisch-patriarchale Ordnung diskriminiert nicht nur Frauen und andere Geschlechter. Sie hindert auch viele Männer daran, sich frei zu entfalten und solidarische Beziehungen einzugehen.</p> <p>Bei Männern äußert sich der Leidensdruck oft anders: Sie reagieren eher aggressiv gegen sich und andere, sie kennen ihren Körper nicht so gut, sie begehen öfter Selbstmord. Der britische Autor Jack Urwin spricht gar von „toxischer Männlichkeit“. Offen über Gefühle reden? Schwäche zeigen können? Mehr als zwei Monate Elternzeit nehmen? Ein sorgender Vater sein? Die eigene Rolle reflektieren? Mit Macht und Ohnmacht anders umgehen? Konkurrenz überwinden? Wie muss sich Gesellschaft dafür grundlegend verändern?</p> <p>Alles Fragen, die sich auch Männer zunehmend stellen. Das zeigt: Das Ding mit den Geschlechtern geht alle an. Weil Feminismus kein Frauenthema ist, sondern eine Befreiungsperspektive für Jedermensch. Leicht gesagt – aber was bedeutet das konkret für Männer und Frauen, wie setzen wir das im Alltag um, welche Auseinandersetzungen müssen wir führen – politisch und privat?</p> </div> </div> <div class="col-sm-4 col-sm-push-1 group-right"> </div> <div class="group-footer"> </div> </div> Mon, 25 Jun 2018 14:36:35 +0000 Thomas 57 at https://www.linke-woche-der-zukunft.de