Gespräch über Populismus und Organisierung

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Mit: Thomas Goes

Kann es einen linken, fortschrittliche Populismus geben? Enen popularen Sozialismus, der von unten ermächtigt, der internationalistisch und feministisch ist und für die radikale Demokratisierung dieser Gesellschaft kämpft? Thomas Goes diskutiert die Möglichkeit eines »Sozialismus der einfachen Leute«, der unterschiedlichen Bewegungen der Befreiung eine gemeinsame Richtung zu geben sucht. Im Mitelpunkt muss stehen: vor Ort Gegenmacht zu organisieren, um Laboratorien der Hoffnung und ein Hinterland der Solidarität zu schaffen.

Wie sieht sie aus und wie nah sind wir dran?

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Mit: Bettina Gutperl Thomas Goes Mizgin Ciftci Niklas Haupt

Wie sieht die sozialistische Mitgliederpartei der Zukunft aus? Was muss sie leisten, was macht sie aus? Was bedeutet die verbindende Partei in der Praxis? Wie erkämpfen wir (linke) Hegemonie? Und vor allem: Wie können wir gewinnen?
Auf der Veranstaltung sprechen Aktive über Strategien und Organisierungen, über das Verhältnis von Populismus und Parteientwicklung und über die Zukunft der LINKEN.

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Mit: Niema Movassat Alex Demirović

Damit alles bleibt wie es ist, wird die Gesellschaft autoritär umgebaut: Die sozialen Grundlagen der Demokratie werden ausgehöhlt. Das Gewebe des gesellschaftlichen Zusammenhalts wird dünner. In Bereichen wie Kontrolle von Umweltschutzauflagen, Mindestlohn, Steuerhinterziehung ist der Staat "schlank" - bis ausgehungert. Politik wird zunehmend Sicherheitspolitik: Verschärfung von Polizeigesetzen und Überwachung. Wenn es um rechte Gewalt geht, zeigt sich, wie tief verstickt die Sicherheitsapparate sind: Vom NSU über PEGIDA/AfD bis zu den Ereignissen in Chemnitz.

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Mit: Dietmar Bartsch Florian Weis

Die Welt scheint aus den Fugen. Das politische System der liberalen Demokratie steht vor einer Krise. Einerseits sind rechte Brandstifter erfolgreicher bei Wahlen, indem sie den demokratischen Konsens in Frage stellen und Hass sowie Ängste schüren. Andererseits stehen die Volksparteien vor einer schweren Krise, weil ihre gewohnte Wählerbasis wegbricht. Viele Menschen haben das Vertrauen in das politische System verloren.

Gegen Aufrüstung und Krieg

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Mit: Christine Buchholz Willi van Ooyen Tobias Pflüger Lucas Wirl

Die Bundesregierung plant den Rüstungshaushalt zu verdoppeln. Sie wirbt für eine "eigenständige" Militär- und Aufrüstungsstrategie der Europäischen Union. Seit vielen Jahren werden dringend notwendige Investitionen in Brücken und Verkehrswege zurückgehalten, aber jetzt soll ein Plan für "military mobility" aufgelegt werden: Straßen und Brücken werden "panzerfest" gemacht.

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Mit: Míriam Planas Brendan Ogle Vladimir Simović

Städte und Regionen in ganz Europa wehren sich seit Jahren gegen die Privatisierung der Wasser- und Abwasserversorgung und rekommunalisieren die Versorgung an vielen Orten erfolgreich. In Berlin konnte bspw. der Berliner Wassertisch mit einem erfolgreichen Volksbegehren schon Ende 2013 durchsetzen, dass die Wasserversorgung wieder in öffentlicher Hand ist.

Umrisse einer solidarischen Einwanderungsgesellschaft

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Mit: Manuela Bojadzijev Bernd Kasparek Ali Al Dailami Jules El-Khatib Roman Veressov Lena Kreck

In der herrschenden Debatte um Migration werden Migrantinnen und Migranten als Problem thematisiert, von den Rechten als Bedrohung und Konkurrenz für die "Einheimischen". Aber: "Wenn die Rechten und Neoliberalen uns gegeneinander ausspielen wollen, wenn sie nach unten treten, wenn Schuldige gesucht werden, statt sich nach oben zu wenden, dann sagen wir: Alle oder keiner!" (Bernd Riexinger)

Schutz vor Abschiebungen und das Recht auf Bleiben

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Mit: Mario Neumann Anne Helm Jannika Kluge Hassan Numan

Die Debatte um Geflüchtete wird von Abschottung und Abschiebungen bestimmt - in der EU, in den Mitgliedstaaten - und in Bayern. Können Städte sichere Orte sein, die dagegen halten, Orte der Solidarität?

Was tut die Linke gegen den Rechtsruck?

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Mit: Martina Renner Nora Berneis Chaja Boebel

Das Parlament ist bei der letzten Wahl nach rechts gerückt, rechte Positionen dominieren die öffentliche Debatte, die AfD liegt in einigen Stadtteilen bei 30 Prozent und will sich in den Betrieben verankern.

Was kann die Linke dem entgegensetzen? Wir machen einige Felder auf und diskutieren Gründe für den Aufstieg der Rechten und die Herausforderungen, die daraus für die Linke folgen: Im Parlament, in den Medien, in den Gewerkschaften und in den Stadtteilen.

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Mit: Peter Birke Anja Smasal Romin Khan

Ausländische Beschäftigte sind oft vielfältigen Formen der Diskriminierung ausgesetzt: Ausstehende Löhne werden nicht gezahlt, für miserable Unterkünfte werden übertriebene Mieten verlangt, im Alltag begegnet ihnen Rassismus.