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Mit: Alex Demirović Hilary Wainwright

Es wird wieder über Demokratie in der Wirtschaft diskutiert. Das ist gut so und drängend. Denn mit dem neoliberalen Kapitalismus geht die Enteignung der Arbeitenden, die Klimakrise und die Aushöhlung der Demokratie einher. Die Aktionäre interessiert nur die Vermehrung ihres Vermögens, nicht die Interessen und Gesundheit der Beschäftigten oder die ökologischen Folgen der Produktion.

Wie sich ein gutes Leben verallgemeinern lässt.

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Regional, saisonal, biologisch: die Diskussion um das „richtige“ Essen ist in den vergangenen Jahren lauter geworden, und das ist auch gut so.

Klima, imperiale Lebensweise und Gegenwehr

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Um das gute Leben für alle zu verwirklichen ohne die natürlichen Grundlagen des Wohlstands nach und nach zu verfeuern, braucht es linke Antworten auf die Frage, wie künftig Wirtschaft und Gesellschaft grundsätzlich neu organisiert werden können.

Ein Blick auf Befreiung, neoliberale Integration und den Kampf gegen Rollback

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Mit: Emily Laquer Rhonda Koch

Wir sind die Erb*innen von 1968: Aber was macht dieses Erbe aus? Der funkelnde Raum des Politischen, die Kultur des Aufbegehrens, der Internationalisums.

Das sind heute noch wesentliche Bestandteile unserer kollektiven Erinnerung. Sie prägen unseren Aktivismus und unsere Strategien. Doch ein Blick zurück muss auch die Fehler jener Zeit reflektieren und unser Erbe in der Gegenwart historisch einordnen.

Eine linke digitale Agenda

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Mit: Katja Kipping Nina Scholz Katina Schubert

Digitalisierung ist Verheißungen und Drohung zugleich. Das Wissen über konkrete Entwicklungen, Möglichkeiten und Gefahren gering und ideologisch hoch umkämpft. Es geht um unzählige intelligente Anwendungen, vom selbstfahrenden Auto und der perfekt abgestimmten Smart City über die drohende technologische Arbeitslosigkeit durch Kollege Roboter und die verschärfte Ausbeutung neuer Arbeitsmarktplattformen wie Uber oder Deliveroo, bis hin zum Überwachungskapitalismus der großen Datenhändler.

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Mit: David McNally

Der Überfluss des Geldes in der Hand weniger, ist eine Schranke für die Entwicklung des Reichtums der Gesellschaft. Noch nie waren Vermögen und Einkommen so ungleicht verteilt, global, aber auch innerhalb der Gesellschaften, nicht zuletzt bei uns.

Dennoch erregt diese „Überakkumulation“ des 1 Prozents kaum Empörung, taugt kaum zur Mobilisierung. Wie kommt das? Welche Zulunft hat ein solcher Kapitalismus, der zugleich die Erde und die Arbeit untergräbt? Und welche Strategien und Kampagnen vermögen das zu ändern?

Waffenexporte verbieten, Rüstungsindustrie umbauen

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Exportweltmeister! Nicht ganz, aber die deutsche Bundesregierung lässt zu, dass Waffenkonzerne weiterhin wachsende Mengen von Rüstungsgütern in alle Welt exportieren, auch in Krisengebiete - nicht zuletzt Kleinwaffen, die die meisten der Toten in bewaffneten Konflikten zur Folge haben.

Wie die am stärksten von Neoliberalismus Betroffenen Politik, Strategie und Organisierung übernehmen.

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Mit: Jon Liss Steve Williams Robert Maruschke

Wer von uns auf der Linken Woche der Zukunft weiß, wie sich ein Leben in der Niedriglohnhölle anfühlt? Kein Geld für den Urlaub, für das Schulessen oder für den öffentlichen Nahverkehr? Jahrzehntelang Zwangsräumungen, überlange Arbeitstage oder allerhand Demütigungen? Wer kann dazu was sagen?

Abschluss-Podium

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Mit: Katja Kipping Nick Srnicek Alex Demirović

Das rechte Raunen und der alte Wunsch nach neuen Führern ist nur die halbe Wahrheit unserer Gegenwart. Denn es gibt auch jene, die sich bis heute der autoritären Wende verweigern, weil sie eine solidarische Zukunft wollen.

Jenseits von Sanktionen und Zumutbarkeitszwang

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Mit: Ulrich Schneider Inge Hannemann

Armut, Unsicherheit und Entmündigung prägen den Alltag von immer mehr Menschen. In einem Land mit wachsendem Bruttoinlandsprodukt sichern sozialstaatliche Leistungen gerade so das Leben ab – Würde und gesellschaftliche Teilhabe werden zum Luxus. Dieses Modell hat keine Zukunft.