Donnerstag, 30. August 2018

Vor 100 Jahren erkämpften sich Frauen das aktive und passive Wahlrecht in Deutschland, aber nicht nur auf den Wahllisten sind sie oft immer noch unterrepräsentiert. In Spanien kam mit den linken Bewegungen eine lebhafte Debatte um Feminisierung von Politik auf. Dahinter steht der Wunsch, nicht nur mehr Frauen in Entscheidungspositionen zu bringen. Zugleich geht es um mehr als Macht und Teilhabe: "Wie machen wir uns Partei zu eigen?" Dieser Frage geht das Fem.Lab auf der Linken Woche der Zukunft nach. Wir haben mit Laura Roth von Barcelona en Comú darüber gesprochen.

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Mit: Peter Birke Anja Smasal Romin Khan

Ausländische Beschäftigte sind oft vielfältigen Formen der Diskriminierung ausgesetzt: Ausstehende Löhne werden nicht gezahlt, für miserable Unterkünfte werden übertriebene Mieten verlangt, im Alltag begegnet ihnen Rassismus.

Dienstag, 14. August 2018

In einer losen Reihe stellen wir Themen und Referent*innen der Linke Woche der Zukunft​ vor: "Wem zahle ich eigentlich Miete?"

Das ambitionierte Projekt von Adrian Garcia-Landa und Christoph Trautvetter will Mieter*innen, Aktivist*innen, Mandatsträger*innen im Umgang mit profitorientierten Vermietern und Investoren unterstützen, begleiten und vernetzen. Unterstützt wird ihr Projekt u.a. von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Bizim Kiez. Auf der Linken Woche der Zukunft stellen sie ihr Projekt vor.

Erfahrungsaustausch zu lokaler Klima- und Energiepolitik

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Linke Forderungen nach einer Energiewende von unten stellen in den Mittelpunkt: erneuerbare Energiequellen, dezentrale Organisation und demokratische Kontrolle. Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es für eine Umsetzung auf lokaler Ebene? Unter welchen Bedingungen gelingt die Energiewende von unten? Welche Strategien brauchen Akteure vor Ort, um linke Alternativen ins Gespräch zu bringen und voranzutreiben? Der Workshop richtet sich an linke Kommunalpolitiker*innen und lokal Aktive.

Wie machen wir uns Partei zu eigen?

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Mit: Laura Roth Sahra Mirow

Vor 100 Jahren erkämpften sich Frauen das aktive und passive Wahlrecht in Deutschland. Aber nicht nur auf den Wahllisten sind sie immer noch unterrepräsentiert.

Und wem zahle ich eigentlich Miete?

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Mit: Adrian Garcia-Landa Christoph Trautvetter

Berlin gilt als interessantester Markt für Immobilieninvestments in Europa und weist den höchsten Wohnungsanteil börsennotierter Wohnungsunternehmen in Deutschland aus. Die Wohnungsnachfrage ist hoch, der Zuzug reißt nicht ab, die Mieten steigen rasant.

Was die Kommunen tun können

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Mit: Harald Wolf Matthias Bärwolff Sabine Leidig

Die Kräfte für den verkehrspolitischen Umstieg formieren sich. Um zugleich zu einer solidarischen Erneuerung des Öffentlichen beitragen zu können, muss konzeptionell und politisch-praktisch intensiv gearbeitet werden.

Das gilt insbesondere für die Vernetzung der Aktiven und die Entwicklung einer bündnispolitischen Plattform der emanzipativ-solidarischen Kräfte. DIE LINKE. kann dabei wesentlich helfen, wenn sie von den Erfahrungen anderer linker Parteien in Europa und der Welt lernt.

Beispiele linker Politik vor Ort, in den Kommunen

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Mit: Laura Roth Ana Vračar Tobias Bank

Politik in der Kommune hat an Bedeutung zurück gewonnen. Mit den Bewegungen für ein Recht auf Stadt, der Solidarität mit Geflüchteten, mit der Wiederaneignung von Wasser und Energieunternehmen sind erfolgreiche Initiativen und breite Mobilisierungen gelungen, europaweit z.B. in Spanien, Kroatien bis nach Deutschland. Kräfteverhältnisse sind nur zu verändern, wenn die Menschen sich engagieren und es eine Basis der Organisierung im Alltag der Einzelnen gibt - in den Nachbarschaften, am Arbeitsplatz, in den Kommunen.