Wir klagen an!

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Mit: Volker Lösch

Der Theaterregisseur Volker Lösch stellt das Gesundheitssystem vor Gericht: Bessere Leistung für weniger Geld haben die Reformen der letzten dreißig Jahre versprochen. Betriebswirtschaftliche Kriterien sollten Einzug ins Gesundheitssystem halten, Krankenhäuser so effizient und gewinnbringend wirtschaften wie Unternehmen.

Die Untoten des Kapitalismus sind unsere Hoffnung

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Marx beschreibt das Kapital als tote Arbeit, die sich "vampirmäßig belebt durch Einsaugung lebendiger Arbeit". Das ist der Normalzustand. Doch die gegenwärtig herrschende neoliberale Form des Kapitalismus ist gescheitert, freilich wir werden sie nicht los.

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Was gibt es gemütlicheres als sich mit einer Kiste voll spannender Abenteuergeschichten in Decken zu kuscheln und miteinander auf Traumreisen zu gehen?

Kommt und begleitet Helden und Heldinnen aus unseren Geschichten auf ihren Abenteuern an ferne Orte, in unbekannte Sphären oder gar in die Zukunft.

 

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Mit: Peter Stolz Roberto del Aurel Daphne Weber

Endlich: SDS TV geht ans World Wide Web! Wir versorgen euch ab sofort mit Videos – ob Aktions-, Erklärbär- oder Mobivideo, ganz egal, bei uns wirst du fündig.
Auf der Linken Woche der Zukunft werden wir unseren Youtube-Kanal zum ersten Mal präsentieren. Seid live dabei!

Unsere Videos entstehen allein aus dem Antrieb und Willen unserer Aktivist*innen. Auch du kannst dich jederzeit im SDS Media-Team einbringen. Wir freuen uns auf dich.

In Anwesenheit von Jugend Rettet e.V.

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Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet im Herbst 2015 in Berlin die Initiative Jugend Rettet. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und taufen ihn auf den Namen «Iuventa». Im darauffolgenden Jahr startet ihr Schiff zu seiner ersten Mission und schließt sich den Schiffen verschiedener NGOs, der italienischen Küstenwache sowie der Marine an.

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Mit: Volker Lösch Idil Baydar Falk Richter

Die Rechten machen mobil. Sie setzen auf den alltäglichen Erfahrungen mit dem neoliberalen Kapitalismus auf - Angst vor Abstieg, Angst vor Konkurrenz, das Gefühl, nicht zu bekommen was einem zusteht und nicht zu leisten, was erwartet wird.

Angst und Hetze dringt in die Poren von Alltag und Kultur. Von rechts wird ein "Kulturkampf" ausgerufen gegen Aufklärung, Menschenrechte und die Errungenschaften der progressiven Bewegungen. Wie halten wir dagegen? Welche Rolle spielt Kultur und Kunst? Wie nimmt sie die Zumutungen der schlechten Gegenwart auf und wird Teil der Gegenwehr?

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Mit: Jean-Philippe Kindler

Jean-Philippe Kindler ist amtierender NRW-Landesmeister im Poetry Slam. Seine Texte sind oftmals politisch, und dabei humorvoll, ohne dabei dem Anspruch der Ernsthaftigkeit nicht gerecht zu werden. Mit seinem Stück "Mindesthohn" prangert er die Missstände auf dem Arbeitsmarkt an und trat damit auch schon auf dem Bundesparteitag 2018 der Partei DIE LINKE auf. Auf der Linken Woche der Zukunft wird er mit einem halbstündigen Bühnenprogramm auftreten.

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Ein Abend zum Unterhalten, für den Text-, Video- und Musikschnipsel zu einer Collage zusammengefügt werden.

Vier Bilder lassen wir hier sprechen durch Performen, Lesen und Singen(lassen): Nur um der Hoffnungslosen willen ist uns die Hoffnung gegeben; Hoffnung entsteht durch Revolte; Absurd ist, was ist, und nicht zu glauben, dass es anders sein könnte und schließlich: wo ist die Utopie?

Gastgeber*innen dieser außergewöhnlichen Collage sind Janis Walter, Katharina Vitt, Ann-Katrin Lebuhn und Fabian Blunck. 

Solidarität der Vielen statt Herrschaft der Wenigen (Buchvorstellung)

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Mit: Bernd Riexinger Volker Lösch

Die Pflegekraft, den Amazon-Beschäftigten, die Postbotin und den Foodora-Kurier, die Taxifahrerin, den Bauarbeiter und die solo-selbständige Grafikdesignerin eint, dass sie prekär, oft unter Stress arbeiten und am Ende mit ihrem Lohn, der durch steigende Mieten aufgefressen wird, kaum über die Runden kommen. Aber: Wie finden sie zu gemeinsamem Handeln? Wie kann ein „Wir“ der vielgestaltigen Arbeiter_innenklasse mit ihren unterschiedlichen Gesichtern und Erfahrungen entstehen?

Eine Performance von X Stunden/Arbeit 

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Mit: Fräulein Bernd Bibiana Arena

Fraulein Bernd und Bibiana Arena haben ihr erstes Kooperations-Werk speziell für das Fem.Lab auf der LINKEN WOCHE DER ZUKUNFT entworfen. Im Stück eignen sich die Performer auf eine besondere Weise Raum und Zeit an, um ein kühnes formales Zeichen auf der Bühne zu setzen. Durch Bewegung, Stimme und Musik schaffen sie eine manchmal komische und manchmal angespannte Stimmung. Indem sie mit Erwartungen, Abstraktionen und dem radikalen Verständnis des Daseins im Hier und Jetzt behandeln sie Themen wie Gemeinschaft, Individualität, Konkurrenz, Fluss, Liebe, Zusammenhalt und andere.